2013 und die Bedeutung der 6

Jan 1st

2013

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sylvester_hvhJetzt ist es passiert. Die Welt, alle Anderen und ich sind ein Jahr älter geworden. 365 Tage lang muss ich nun auf Rechnungen und Liebesbriefen 2013 im Briefkopf schreiben. Da alles immer irgendwie eine Bedeutung zu haben hat, fragte ich mich gegen 02:18 in der Neujahrsnacht, was 2013 denn so bringen könnte. Die Astroschiene habe ich diesmal ignoriert. Die hatte für 2012 ganz schön daneben gelegen. Spontan zählte ich die 4 Zahlen von 2013 zusammen und kam auf die Ziffer 6. Das klang vielversprechend, denn für 2013 habe ich mir viel vorgenommen. Neues Album, Konzerttour, Film fertig machen, Texte schreiben – schaffen, schaffen, schaffen.

Laut Bibel hat Gott die Erde in sechs Tagen geschaffen. Der Buddhismus unterteilt die Welt in sechs Daseinsbereiche, in denen ein Wesen wiedergeboren werden kann. In der Numerologie (das hab ich dann gegoogelt) steht die Sechs für Wahrhaftigkeit, Kunst, Wandel, Gleichgewicht und Vollkommenheit. Passt auch ganz gut zu mir. Dann gibt es da noch die sechs Körperteile (Kopf, Rumpf, Arme, Beine); sechs Richtungen (Nord, Süd, Ost, West, oben, unten) und sechs Gefühlsregungen (Zorn und Freude, Schmerz und Lust, Liebe und Hass). Als Mathe-Ass erinnerte ich mich ferner, dass 6 die kleinste zusammengesetzte Zahl mit zwei verschiedenen Primfaktoren und die kleinste vollkommene Zahl: 6 = 1 + 2 + 3 ist. Ok, das mit der Erinnerung war jetzt gelogen – damit 2013 für mich brennt, soll ich ja wahrhaft sein. In Mathe hatte ich zumindest die Tendenz zur 6 – was in Deutschland recht mies und in der Schweiz die beste Schulnote ist. Oder bringt 2013 vielleicht einfach nur Sex? Nach längerem inneren Dialog einigte ich mich auf das Jahr des Schaffens. 2013 wird es Heinrich von Handzahm zu etwas bringen. Vielleicht werde ich am Jahresende sogar für irgendwas nominiert? Ein paar Kategorien für 2013 sind zwar schon vergeben: Der Einzeller des Jahres 2013 ist laut der Deutschen Gesellschaft für Protosoziologie der Actinophrys sol, das Höhlentier des Jahres die Höhlenpilzmücke (Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher) und der Pilz des Jahres überraschender Weise der Braungrüne Zärtling (Deutsche Gesellschaft für Mykologie). Aber ich bin mir sicher. Da geht noch was.