Was ich esse

MilchkaffeeWAS ICH WO GERNE ESSE

Das beste Essen gibt es bei mir zu Hause. Aber wenn ich mal auswärts speise, hier der Einblick über was ich esse und wo ich esse:

WIEN und UMGEBUNG

Fast alle Torten, insbesondere die Husarentorte aus dem Cafe Landtmann in Wien (www.landtmann.at) erfreuen mich als Tortenliebhaber. Ein Fest mit Fett und Zucker. Die Melange für sparsame EUR 4,80. Kombinierbar gern mit Backhendlsalat oder dem Wiener Schnitzel.

Irgendwie ungewöhnlich für eine Stadt wie Wien ist das Restaurant Livingstone. Aber das Thunfischsteak ist eine Sensation und als Dessert die Schokoladenvariation, serviert auf 3 Etagen, ist ei herrlicher Abschluss. Und wenn der Herr mal austreten muss, blickt er auf Eiswürfel mit Zitronenscheiben.  (www.plantersclub.com)

Bei Kaiserschmarrn kann man viel falsch machen. Alles richtig macht die Meierei am Stadtpark in Wien. Sehr fein im Verzehr mit Zwetschgenröster. (www.steirereck.at/meierei/)

Es gibt nur einen Zwiebelrostbraten und den durfte ich im Loibnerhof geniessen. Im Gastgarten fühlt man sich wie in einem Landschaftsgemälde von Ferdinand Georg Waldmüller.  Unbedingt sollte man im Sommer zur Marillen-Zeit erscheinen. Die Marillenknödel sind auch eine Spitzenleistung. Wachau, www.loibnerhof.at.

An so richtig feinen Schnittchen darf man sich im Schwarzen Kamel in Wien erfreuen. Ein gesellschaftliches Highlight. Die Dame im Pelz konversiert mit dem Herrn Geheimrat, schwenkt zärtlich den Zweigelt und beisst herzhaft in die Parmastulle. Wien, www.kameel.at.

Blutwurst mit Banane. Ich dachte das bekomme ich nicht runter. Aber der Geschmack war erstaunlich. Gegessen habe ich das bei Skopik & Lohn in Wien. Das geschmorte Kaninchen konnte aber auch was. Wohl sortierte Weine. www.skopikundlohn.at. Und den letzten Drink bitte um die Ecke in der Hammond Bar einnehmen. Skurriler kann der Abend nicht enden.

Nicht für den alltäglichen Genuss, aber ein unvergessliches Erlebnis war das Menü im Taubenkobel, im sonst gar nicht so schönen Schützen am Neusiedler See www.taubenkobel.at.

Den besten Speck und feinsten Rehbock ass ich im Steiereck am Pogusch, Turnau. Und wenn man schon mal da ist, kann ich sehr die Autosegnung für den privaten PKW in Mariazell den umliegenden Kirchen empfehlen www.steirereck.at/pogusch/.

Kuchen HandzahmDas gemütlichste Frühstück genoss ich in der Josefinenhütte am Kahlenberg, Wien. Auch die Obstkuchen würde ich nicht stehen lassen. Man fühlt sich wohl und würde am liebsten gleich einziehen www.josefinenhuette.at.

SALZBURG

Backhendl gibt viele gute in Österreich. Weit vorn liegt der Bärenwirt in Salzburg. Der kann auch noch mehr. zB. Wild. Und der Kaiserschmarrn war schon auch ok. www.baerenwirt-salzburg.at.

Selbst in Salzburg kann man ein ordentliches Wiener Frühstück im Cafe Tomaselli bekommen. Das Ei stets wachsweich. Die Dame mit der Mehlspeise lässt man ungern vorbeiziehen. Salzburg www.tomaselli.at.

Auch wenn man sich in Salzburg fast jedes Restaurant mit Touristen-Gruppen teilt, bekommt man im Cafe Bazar doch dieses herrliche Kaffeehaus-Gefühl. Als ich mal ein Jahr in Salzburg gewohnt habe, war ich oft hier, habe sogar zwei Songtexte dort geschrieben. Gute Tortenauswahl, solides Mittagessen: Cafe Bazar.

Kandis Handzahm

KÖLN

Essen, schauen, noch einen Kaffe trinken. Hallo sagen. Salon Schmitz in Köln. Hier sitze ich gern mal ein paar Stunden, wenn ich Zeit in Köln habe. Köln, www.salonschmitz.com.

In seinem Glauben, dass Köln die schönste Stadt der Welt sei, lässt sich der Kölner nicht erschüttern. Dass der Rheinländer weiss wie man geniesst, kann man im Restaurant Le Moissonnier (www.lemoissonnier.de) erfahren. Fantastisches Rind und die Creme Brule kann man gleich 2x bestellen. Platz für die Käseplatte sollte man bei der Menüauswahl einplanen.

Balinesisch steht nicht jeden Tag auf meinem Ernährungsplan. Sehr gelungen kocht das aber das Restaurant Bali im Belgischen Viertel. Falls die Speisekarte nicht geändert wurde, meine Empfehlung: Gericht 334. Alles in der Küche, nix im Netz, daher die Adresse: Brüsseler Platz 2, Köln.

BERLIN

Ich gebe es zu. Bin kein Berlin Kenner, obwohl ich die Stadt gerne besuche. Jedesmal bin ich in einem anderen Restaurant oder Bar. Lass mich gerne von Freunden zu immer anderen Läden führen. Und es gibt jedesmal einen neuen Laden, wo man unbedingt hingehen muss. Hier ein paar Klassiker, die es wohl noch in den nächsten Jahren geben wird:

Der besten Avocado Toast mit poschiertem Ei kann wird sehr entspannt im Soho House in Berlin inszeniert. Ein wichtiger Geschmacksverstärker ist die Aussicht auf Interieur und flanierende Gäste. Berlin, www.sohohouseberlin.de.

Ganz ordentlich schmecken die Nudelgerichte im Sale e Tabacchi. Sehr erfreulich der Büffel Mozzarella als Vorspeise. Und die Gäste scheinen alle Abitur zu haben (www.sale-e-tabacchi.de).

Borchardt. Ok. Da kann man schon mal hingehen und ein Wiener Schnitzel essen. Es schmeckt und es gibt was zusehen. Man ist ja in Berlin.  (www.borchardt-restaurant.de).

 

MÜNCHEN

Am schönsten wurde mir die Speisekarte bisher im Arti Schocken in München vorgetragen. Am besten wird der Abend, wenn der Koch einen in wohlwollender Stimmung durch seine Pasta- Variationen führt. Um dem Namen gerecht zu werden, gern die Pappardelle mit Artischocken a la Napoletana probieren. München, www.arti-schocken.de.

Wichtige Menschen essen mit mir in München immer gern in der Seerose Tagliata die Manzo, München (www.seerose-trattoria.com). Da zaubert der Koch schon was Feines. Und zum Nachtisch gern die Schokoladenkreation.

Das Rind in Salzkruste in der Osteria in München (www.osteria.de) mit einem Glas Tignanello 2008 ein Gedicht.  Auch die Arrabiata ist ganz passabel. Der weibliche Gast erscheint gehäuft im Pelz.

Scheiterhaufen oder Schokosahne-Torte im Wörners, München. Hier kann ich mich gut auf die Rente mit 67 vorbereiten. (www.woerners.de).

Eine kleine Zeitreise in Omas Wohnzimmer bietet das Cafe Jasmin (Schwabing/Maxvorstadt). Hier findet man gutes Frühstück mit Gebäck von der Hofpfisterei, Suppe des Tages, leckere Kuchen. Schön um mal aus dem Alltag auszusteigen. Cafe Jasmin.

 

HAMBURG

Dass Torten auch mit weniger Zucker herrlich schmecken können, beweist Herr Max. Hervorzuheben der Käse- und Schoko-Ingwer Kuchen. Der Schokoladenliebhaber wähle die selbstgemachten Trüffel und Pralinen. Hamburg, www.herrmax.de.

French Toast ist besonders im Café de Paris sehr bekömmlich. Auch wenn der Service die französische Dienstleistungsbegeisterung gut umsetzt, belohnt ein die Atmosphäre. Und der Tartar Liebhaber kommt hier besonders auf seine Kosten. Hamburg, www.cafeparis.net.

Im Restaurant Nil finde ich immer etwas bekömmliches, Hamburg (www.restaurant-nil.de). Man soll dort auch so kochen lernen können. Aber der Selbstversuch ist bei mir bisher gescheitert.

Sehr unprätentiös für den Fischliebhaber geniesst sich der Mixed Fischteller bei Schabi in der Schanze, Hamburg. Toll ist, dass man sieht, wie der Fisch gebraten wird. Toll auch, dass man den Geruch den restlichen Tag noch geniessen kann.

Gerne esse ich was auf den Tisch kommt, wenn man einen bekommt im Vienna, Hamburg (www.vienna-hamburg.de). Wenn man erst keinen bekommt hat man den Vor- oder Nachteil, dass man nach interessanter Wartezeit und diversen Aperitifs sehr beschwingt an den Tisch begibt.

Wenn ich fleisch esse, dann richtig. Und die feinsten Steaks in Hamburg filetierte ich im Butchers vorm Kamin, dazu ein Rotwein aus Südafrika und wenn es nicht auf die Atmosphäre ankommt, bei Deltafleisch in der Schanze (www.delta-hamburg.de). Kaum zu glauben, dass in so einem Schlachthof ein solches Lokal versteckt ist.

Einzigartigen Blechkuchen bietet das Petit Cafe in Hamburg in Eppendorf (www.petitcafe-hamburg.de). Leider nun auch in der Innenstadt. Schlagsahne sollte man sich schon dazu gönnen.

Ich dachte immer Tapas kann nur der Spanier. Aber beim Griechen “Zum Olymp” habe ich den Tapas Himmel gesehen. Top Choice sind die grünen Paprikaschoten, kleine Lammkottletts, Auberginen und was den Koch am Tag beim Einkaufen inspiriert hat. Hamburg, Bismarckstrasse, nix im Netz.

Den besten Cappuccino macht (ausser Alex Klier in seinem LXK Studio in München) das Black Delight in Hamburg. Gepflegte Nachbarschaft trifft sich zum gemeinsamen Tagesbeginn (www.blackdelight.de).

Ein schöner Wein, den das freundliche Team hintern Tresen gern empfiehlt, trinkt man bei bester Unterhaltung in der Weinstube Krug. Wenn Olaf da ist, gibt’s gleich ein Kompaktkurs über Wein dazu. Dafür Platz am Tresen reservieren. Jeden Tag wechselnde Küche, Wohnzimmeratmosphäre, offene Küche, urgemütlich. Weinstube Krug in Hamburg.

Handzahm in Hamburg

In Zusammenarbeit mit dem Hamburg Führer darf ich jeden Monat ein neues, inspirierendes Gastroerlebnis beschreiben. Hier meine letzten Besuche:

Black Delight

Zum Spätzle

M&M Bar

Tarterie St Pauli

Tide

Duske & Duske

Claus Kröger

Pauline

Alpe Altona

Dolce Villa

Alexandros

Eclair au Cafe

Klinker

 

AUCH SCHÖN

Wenn man mehr Zeit zum Essen hat, spontan mal nach Bad Gastein ins Haus Hirt. Beeindruckendes Frühstück mit Aussicht. Und am Abend der Schlummertrunk im Kaminzimmer. Im Winter schadet es nicht, die Ski mitzubringen. www.haus-hirt.com. Der Trendsetter darf auch gerne ein paar hundert Meter weiter im Schwesterhaus Miramonte absteigen. Gepflegtes James Bond Lounge Feeling.

Vorzüglichen Erdbeerkuchen mit Sahne im Strandkorb und Blick auf die Ostsee durfte ich Genueser Schiff in Hohwacht entdecken. Auch hier flackert‘s abends am Kamin. In letzter Zeit etwas viele Porsche Cayenne auf dem Parkplatz gesichtet. Hohwacht, www.genueser-schiff.de

Essen, Trinken und Wohnen im Haus im See würde ich gerne wieder machen. Wenn’s nicht so weit weg wäre.  Erfreulich sortiert ist die Bar. Gut versteckt liegt es in Fertoerakos, Ungarn, (www.hausimsee.at). Den Ort muss man nicht kennen. Gibt bei Stadt Land Fluss aber garantiert die volle Punktzahl.